
|
|
Kleine Superlative" an Mondsee und Millstättersee (12/2002)
Im Zuge einer bundesweiten Bewertung des Erhebungsstandes submerser Makrophyten (höhere Unterwasserpflanzen) in den größeren Seen Österreichs erfolgte im Frühherbst 2002 im Auftrag der Landesregierungen von Oberösterreich und Kärnten eine systematische Aufnahme des Litorals im Mondsee (Oberösterreich) und im Millstättersee (Kärnten). Durch systematische Befahrung der Uferbereiche wurden 4,8 Gigabyte Daten (digital aufgezeichnete Echogramme) über die beiden Seen gesammelt.
Neben der großen Datenmenge beinhaltet dieses Projekt noch andere kleine "Superlative". So wurden insgesamt rund 5280 Profile in den beiden Seen vermessen. Die mit wissenschaftlichem Echosounder und DGPS vermessungstechnisch aufgezeichneten Schnitte durch den Gewässerkörper entsprechen in Summe einer Strecke von 280 Kilometer, das ist annähernd gleich der Fahrtstrecke von Salzburg nach Wien. Die Schnitte setzen sich aus rund 2 Millionen Einzelmessungen, sogenannten Pings, zusammen. Pro Sekunde 'erforschten' 10 Pings die 'Welt unter Wasser'.
Zur Zeit erfolgt gemeinsam mit der Firma "Systema Bio- und Management Consulting GmbH." eine Auswertung dieser Datenfülle. Nach deren Abschluss liegen erstmals vermessungsgenaue Informationen über Verbreitung, Wuchshöhen und Wachstumsdichte subermerser Maktrophyten in den genannten Seen vor.
 |
 |
| Millstättersee: ein Blick über... |
... und unter das Wasser: submerse Makrophyten, flankiert von einem Fischschwarm |
|
|