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INTERREG IIIA-Projekt "Standortpotenziale für überregionale Betriebsstandorte im gemeinsamen Wirtschaftsraum von Salzburg und Bayern" abgeschlossen! (09/2002)
Freie Flächen für wirtschaftliche Nutzung sind im salzburgisch-bayerischen Wirtschaftsraum ein knappes Gut. Diese Tatsache veranlasste den Regionalverband Salzburg Stadt und Umgebungsgemeinden gemeinsam mit angrenzenden Gemeinden in Bayern ein INTERREG IIIA-Projekt zu beantragen. Ziel war die Bestimmung des Potenzials für Betriebsstandorte mit überregionaler Funktion. Das Projektmanagement erfolgte durch den Geschäftsführer des Regionalverbandes, Herrn DI Lovrek, die methodische Konzeption sowie die Durchführung durch unser Unternehmen.
Die Berechnung der Eignungspotenziale geschah durch eine Kombination der Werkzeuge Entscheidungsunterstützender Systeme und Geographischer Informationssysteme (GIS). Entscheidungsunterstützende Systeme gestalten Entscheidungsvorgänge transparent, nachvollziehbar und jenseits individueller Vorlieben und Abneigungen. Im Geographischen Informationssystem wurde das Bewertungsmodell umgesetzt bzw. die eigentliche Berechnung der räumlich differenzierenden Standortpotenziale vorgenommen.
Grundlegend dafür waren eine Reihe von Faktoren, die das Ausmaß der Lagegunst eines konkreten Standortes in Hinblick auf seine Eignung als überregional bedeutsamen Wirtschaftsstandort beschreiben. Im Auftrag der Projektpartner übernahmen eine Reihe von Experten die Aufgabe der eigentlichen Entscheidungsträger zur Kalibrierung des Modells. Sie definierten die Rahmenbedingungen, die mittels des Rechenmodells entsprechend der variierenden Lagegunst unterschiedichen Standorten unterschiedliche Potenziale zuwiesen. Durch Einbeziehung von Werthaltungen aus Wirtschaft, Raumplanung sowie Politik und Behörde wurde ein breiter Konsens in der Beantwortung der Frage nach der inneren Differenzierung des Untersuchungsraums in Hinblick auf seine Eignung für betriebliche Zwecke angestrebt. Der fachliche Konsens ermöglicht auch unbelastet Überlegungen in Hinblick auf grenzüberschreitende Kooperationsmodelle zwischen den Gemeinden.
Ende Oktober 2002 wurden den Projektpartnern (10 Gemeinden aus Bayern, 13 Gemeinden aus Salzburg, darunter auch die Landeshauptstadt) die Ergebnisse präsentiert. Aus ihnen ergeben sich zahlreich Anstöße zur Umsetzung von Kooperationen, die nicht partikuläre Interessen, sondern die gemeinsame Interessenslage, den Raum rund um die Agglomeration der Stadt Salzburg, in den Mittelpunkt stellen.
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Fiktives Beispiel über die Lagegunst im Untersuchungs gebiet. Blaue Flächen stellen eine hohe Eignung, rote Flächen eine niedrige Eignung und lila Flächen stellen verbautes Gebiet dar.
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