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Interpolation von Monatsmittel der Lufttemperatur im Nationalpark Kalkalpen, OÖ.
Monatsmittel der Lufttemperatur werden besonders häufig zur klimatischen Charakterisierung eines Gebiets herangezogen. Die Kenntnis über ihre räumliche Verteilung kann zudem auch für zahlreiche Anwendungen in Bereichen wie Ökologie und Botanik herangezogen werden.
Die Datenbasis für die Interpolation wird aus dem Stationsnetz in der Nationalparkregion gewonnen. Mittels räumlicher Interpolation kann das kontinuierlicher Phänomen der Lufttemperatur für jeden Bereich des Nationalparks realitätsnah modelliert werden. Wegen der geringen Dichte des Messnetzes ist aber herkömmliche "horizontale" Interpolation wenig aussichtsreich.
Um plausible Ergebnisse erzielen zu können, muss zusätzliche Information in die Interpolation einfließen. Diese steht mit den Höhendaten des Geländemodells zur Verfügung. Durch die Verknüpfung von Stationswerten, DGM und daraus abgeleiteter Information sowie auf den Stationswerten von Temperatur und Seehöhe basierender Regressionsanalyse kann erfolgversprechend eine Interpolation der Monatsmittel der Lufttemperatur vorgenommen werden.
Generell besteht zwischen den Temperaturwerten und der Seehöhe der Messstationen ein teilweise äußerst starker Zusammenhang. Daher lässt sich im Rahmen einer linearen Regressionsanalyse ein vertikaler Temperaturgradient berechnen, durch den die angesprochene vertikale Komponente in die Interpolation eingebracht wird. Ein solcher Gradient ist auf Grund des a-räumlichen Ansatzes der Regressionsanalyse ein allgemein formuliertes Maß für die Änderung der Temperatur in Abhängigkeit von der Seehöhe.
Lokale Gegebenheiten bleiben dabei vollkommen unberücksichtigt. Daher soll über die horizontale Komponente der Interpolation jene Aspekte betont werden, die nicht durch die bloße Umlegung der Temperatur auf die jeweilige Seehöhe einzubringen sind. Der vertikale Anteil hingegen dient dem Ausgleich des schütteren Meßnetzes und der globalen Anpassung an die Topographie.
Die verwirklichte Form der Modellierung der Monatsmittel der Lufttemperatur im Nationalpark Kalkalpen bezieht gleichermaßen horizontale wie vertikale Komponenten ein, wodurch lokale Erscheinungen ebenso wie überregionale Effekte in die räumliche Verteilung der Temperatur einfließen.
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Projektskizze
Umlegung der nur punktuell vorliegenden Meßdaten auf das gesamte Nationalparkgebiet mittels geeigneter Interpola- tionsmethoden auf dem Hin- tergrund eines langjährigen meteorologischen Umwelt- monitorings.
Unsere Aufgabenstellung
Entwicklung einer Methodik zur geostatistisch fundierten räum- lichen Interpolation von Klima- elementen (Temperatur- monatsmittel).
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